Lebendige Kulturgeschichte aus der Zeit ohne TV, CDs, Videos und Internet... Verschiedene Drehorgelklänge: Die Musik, die früher das Volk zu hören bekam. Moritaten: die «Sensationspresse» der einfachen Leute von damals; ergänzt durch Erläuterungen, aber auch abgerundet durch Bänkelsongs des 20. Jahrhunderts (Texte von Brecht, Grasshoff, Kästner, Roth und Tschudi) Leute höret die Geschichte..., so lockte der Jahrmarktssänger von einst sein Publikum an, um ihm vom Bänkel herab von herzergreifenden Vorkommnissen zu berichten; der Bänkelsänger von damals ersetzte die heutige Sensations - und Regenbogenpresse. Anfang des 20. Jahrhunderts aber begannen namhafte Schriftsteller sich dieser publikumswirksamen Literaturgattung zu bemächtigen, mit Augenzwinkern, mit spöttischem Zucken der Mundwinkel, seit Brecht auch mit sozialkritischem Anliegen übernahmen sie Tonfall und Art der Moritat. Neben diesem Querschnitt durch die Geschichte des Bänkelsangs erhält man einen Einblick in die Funktionsweisen der verschiedenen Drehorgeln, dem Begleitinstrument der Bänkelsänger. Interessiert? Auskünfte über die div. Programme und Referenzen:
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Zudem empfehlenswert: Das Unterrichtsheft mit Audio-Multimedia-CD von Günther Gutknecht Erzählung und Drama im Gedichtüber Balladen, Moritaten und Erzählgedichte In diesem Heft wurden verschiedene Textebeiträge von mir veröffentlicht.
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© Peter Hunziker, Bänkelsänger und Liedermacher, CH-3400 Burgdorf |